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Die „Alte Kainsbacher Muehle“ in der Remise der Michelstädter Burg - Kellerei

Im Jahr 1979 machte unser Mitglied, Herr Baudirektor a.D. Hans-Joachim Dinger auf die evtl. Möglichkeit des Erwerbes einer alten Mühle im Gersprenztal aufmerksam. Nach Ortsbesichtigung wurde ein geeigneter Ort für die Wiedererrichtung gesucht und die alte Remise der „Kellerei“ ausgewählt. Nach Genehmigung des Vorhabens durch den Magistrat der Stadt Michelstadt erfolgte der Abbau der historischen Getreidemühle in Nieder-Kainsbach und Wiederaufbau als funktionsfähige Getreidemühle durch den Förderkreis Historisches Michelstadt in der Remise der Michelstädter Burg - "Kellerei" in den Jahren 1981 - 1993 unter Leitung von H.-J. Dinger.





Die Kainsbacher Getreidemuehle mit oberschlächtigen Wasserrad wurde 1426 erstmals urkundlich im Zinsbuch der Gundherrschaft von Breuberg erwähnt und der Mühlenbann als Lehen erteilt.
Die in der Remise der Michelstädter Kellerei wieder aufgebaute historische Getreidemühle konnte als technisches und kulturhistorisches Kleinod 1993 der Öffentlichkeit übergeben werden.
Die Getreidemühle wird heute durch einen Elektromotor betrieben. Die Energieübertragung für sämtliche Aggregate auf 3 Mahlböden erfolgt durch Transmission.
Die Museums-Mühle ist mit einer kompletten Mühlentechnik mit Vorgelege für den Wasserantrieb durch ein oberschlächtiges Wasserrad ausgestattet, mit Kamrad, Stockgetriebe und Königsrad.
Desweiteren mit Doppel-Elevatoren als Hebesystem mit Gurtbecher am Band über alle 3 Mahlböden.

Mahlgänge: Steingang (Schälgang) mit Steinkran, dem Schrotgang sowie dem eigentlichen Mahlgang mit jeweils
2 Mahlssteinen, dem Bodenstein und dem Läufer aus dem 17. u. 18. Jhd.
sind ebenso vorhanden wie:

1 Walzenstuhl aus dem Jahre 1890 mit gegenläufiger Doppelwalze.

1 Aspirateur = liegende Spitz- u. Schälmaschine die durch Luftansaugung Staub und Schalenteilchen entfernt.

1 Trieur = Rundkonrauslesung (Getreide) von Längskorn (Wildpflanzen)

1 Sechskantsichter (Plansichter) zum Trennen des Mahlgutes nach Mehl, Kleie, Grieß etc.

1 Haferquetsche, 1 Schrotmühle mit Mahlsteinen.

Das Bieth (Mahlboden) stammt aus den Jahren 1626 und 1725 - 1728.

Metallschilder an den Ortseingängen

Der Förderkreis hat in jüngster Zeit die Metallschilder in Urkundenform an den Ortseingängen sanieren lassen. Die Stadt wollte diese in die Jahre gekommenen Schilder auf Grund ihres mittlerweile maroden Zustandes abreißen. Der Förderkreis machte der Stadt den Vorschlag diese auf Kosten des Förderkreises sanieren zu lassen und bekam positiven Bescheid.



v. links: Lutz Hasenzahl (2. Vorsitzender FHM), Bernd Pfeifer (Rechner FHM), Torsten-Tankmar Hopp (1. Vorsitzender FHM), Lars Zimmermann und Frank Levita vom ausführenden Malergeschäft Levita GmbH aus Bad König

Das letzte verbliebene Schild am Hallenbad ist nun saniert und an vorgesehener Stelle aufgestellt. Nach dem langen Winter gilt unser Dank für die reibungslose Zusammenarbeit Herrn Stadtbaumeister Gerd Beller für die Koordination, Herrn Krüger vom Michelstädter Bauhof mit seinem Team für das Umsetzen und Aufstellen des Schildes, dem Malerbetrieb Weyrich für die Sanierung sowie den Besuchern des Michelstädter Altstadtfestes aus dessen Bewirtschaftung wir unsere Projekte finanzieren.


Metallschild in Urkundenform am Hallenbad nach Sanierung und Umstellung


Metallschild in Urkundenform am Hallenbad nach Sanierung und Umstellung


Metallschild in Urkundenform am Hallenbad vor Sanierung und Umstellung

Sanierung Glockenspiel Stadtkirche

Des weiteren hat der Förderkreis für die Stadt die Kosten für die Sanierung des Glockenspiels in Höhe von ca. 18.500 € übernommen. Eine Anfrage der Stadt, ob der Förderkreis auch die Kosten in Höhe von ca. 6000€ für die Sanierung der elektronischen Steuerung des Glockenspiels übernehmen würde, wurde bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Mai diesen Jahres positiv beschieden.






Auf der Volksbank und Sparkasse wurde jeweils ein Spendenkonto für das Glockenspiel eingerichtet: 

Volksbank:
BLZ          508 635 13
Kto.           22 225

Sparkasse: 
BLZ          508 519 52
Kto.           4 011 139

Remise im Hof der Michelstädter Burg - Kellerei

Die Tore und Fensterläden der Remise im Hof der Michelstädter Burg „Kellerei“ wurden durch den Förderkreis komplett erneuert. Eine an der Außenwand der Remise gepflanzte Eberesche drückte die Fundamente der Remise nach oben und gefährdete das Gebäude in seiner Standfestigkeit. Der Baum musste entfernt werden, ein neuer Baum wurde in größerem Abstand zum Gebäude gepflanzt. Die Kosten hierfür trug der Förderkreis. In der Remise betreibt der Förderkreis mit seinem Mühlenwart -Hans Pfahler- die alte Kainsbacher Mühle.


Eberesche drückte auf Fundament und Außenwand sowie auf das Pflaster, was ein Öffnen des Tores verhinderte


Riss über dem Tor der Remise durch Hochdrücken der Außenwand, verursacht durch die Eberesche


Gesamtansicht der Front der Remise vor Entfernung der Eberesche und Austausch des zweiten Tores



Gesamtansicht der Front des Gebäudes nach Entfernen der Erberesche, Setzen eines neuen Baumes in sicherem Abstand zur Remise, Austausch des zweiten Tores sowie der Fensterläden

Die Schäden an der Frontseite der Remise sind inzwischen beseitigt, der Putz wurde ausgebessert, die Risse verschlossen und die Front mit einem neuen Anstrich versehen. Die Arbeiten erfolgten durch den Michelstädter Malerbetrieb Weyrich (www.weyrich-malerbetrieb.de).



Gesamtansicht der Front des Gebäudes nach Sanierung der Fassade